Quadrocopter im Vergleich – Kaufberatung für Drohnen

Quadrocopter stellen die häufigste und beliebteste Art von Drohnen bzw. Multicoptern dar und die Auswahl an verschiedenen Modellen nimmt von Jahr zu Jahr zu. Da kann es schwer fallen, den Überblick zu behalten und die passende Drohne für die eigenen Vorhaben zu finden.

Wir wollen Ihnen bei der Auswahl des richtigen Multicopters helfen und stellen Ihnen daher auf unserer Seite ausgewählte Quadrocopter der verschiedenen Kategorien vor. Aufgeteilt in die Kategorien Drohnen für Anfänger, Mini-Drohnen für Kinder, Kameradrohnen im mittleren Preissegment und High-End Drohnen mit Kameras, präsentieren wir Ihnen die unserer Meinung nach aktuell besten Quadrocopter.

Quadrocopter im Vergleich

Quadrocopter im Vergleich – Wir helfen bei der Auswahl der passenden Drohne!

Auf diese Kriterien sollten Sie beim Kauf eines Quadrocopters achten

Quadrocopter gibt es bereits für unter 100 Euro. Dass man bei einem günstigen Modell jedoch nicht die gleichen Erwartungen wie bei einer High-End-Drohne haben darf, sollte jedem klar sein. Trotzdem kann man auch für weniger Geld eine gute Drohne erwerben. Wichtig ist jedoch, dass man nicht an den falschen Stellen spart. Wir stellen Ihnen daher im Folgenden die wichtigsten Kaufkriterien für Quadrocopter vor und zeigen Ihnen, auf was Sie beim Kauf einer Drohne achten sollten.

 

Die Flugzeit

Eines der wichtigsten Kriterien bei der Anschaffung einer Drohne ist sicherlich die maximal mögliche Flugzeit. Allgemein liegen die Flugzeiten für Quadrocopter zwischen etwa 5 und 30 Minuten. Da die Flugdauer maßgeblich von der Größe des verwendeten Akkus abhängt, weisen Mini-Drohnen grundsätzlich kürzere Flugzeiten als größere Drohnen auf.

Ausschlaggebend für die Leistung eines Akkus ist vor allem die Höhe der zur Verfügung stehenden  Milliamperestunden. Je nach Größe des Akkus liegt dieser Wert zwischen 350 mAh und ca. 6000 mAh. Natürlich ist die Kapazität des Akkus nicht allein entscheidend für die Flugdauer, auch Form und Gewicht der Drohne beeinflussen die schlussendlich mögliche Flugzeit.

 

Der Großteil der am Markt erhältlichen Quadrocopter weist Flugzeiten zwischen 10 und 20 Minuten auf. Ein einfacher Trick, um die Flugzeit zu verlängern, ist die Anschaffung eines oder mehrerer Zusatzakkus. Erreicht man die maximal mögliche Flugzeit, kann man die Drohne landen, den Akku austauschen und sogleich wieder abheben.

 

Die Reichweite

Ein weiteres wichtiges Kriterium beim Vergleich von Quadrocoptern ist die maximale Reichweite, in welcher die Drohne gesteuert werden kann. Auch wenn der Signalaustausch zwischen Drohne und Fernsteuerung bei fast allen Drohnen auf der 2,4 GHz-Frequenz erfolgt, nutzen die Hersteller unterschiedliche technische Verfahren für die Signalübertragung. Dies resultiert in großen Unterschieden, was die erreichbaren Entfernungen angeht.

 

Während sich viele Mini-Drohnen meist nur in Entfernungen von ca. 50 Metern sicher steuern lassen, können Sie mit etwas größeren Quadrocoptern oftmals bereits bis in Entfernungen von einigen hundert Metern fliegen. High-End Drohnen hingegen ermöglichen Reichweiten von mehreren Kilometern.

 

Anzumerken ist an dieser Stelle jedoch, dass Drohnen in Deutschland ausschließlich in Sichtweite geflogen werden dürfen, was bei Entfernungen von über einem Kilometer schon problematisch wird. Nichtsdestotrotz ist die maximal mögliche Reichweite einer Drohne ein wichtiges Kaufkriterium, denn auch die Qualität der Signalübertragung profitiert von einer hohen Maximalreichweite.

 

Vor allem, wenn Sie nicht alleine, sondern mit anderen Drohnen-Piloten fliegen gehen, kann eine hohe Reichweite vorteilhaft sein. Da, wie bereits oben erwähnt, die meisten Drohnen auf der 2,4 GHz-Frequenz senden, kommt es bei mehreren Drohnen in der Umgebung zu Überschneidungen der genutzten Frequenzen. Dies kann die Signalübertragung beeinflussen und zu Aussetzern in der Verbindung führen.

 

Auch Hindernisse wie Bäume oder Gebäude stören die Übertragungsqualität und verringern die maximal mögliche Riechweite teils erheblich. Wenn Sie also die Wahl zwischen zwei nahezu identischen Drohnen-Modellen haben, entscheiden Sie sich für den Copter mit der höheren Reichweite!

 

GPS

Es gibt Quadrocopter mit und ohne Zugriff auf ein Positionsbestimmungssystem wie GPS. Besitzt eine Drohne ein GPS-Modul, hat dies positiven Einfluss auf die Fähigkeiten des Copters. Mit Hilfe von GPS (oder GLONASS oder Galileo) kann die Drohne ihre aktuelle Position genau bestimmen und „weiß“ somit stets, wo sie sich am Himmel befindet. Dies führt einerseits dazu, dass die Drohne eigenständig ihre Position in der Luft halten kann, auch bei Wind. Andererseits ermöglicht der GPS-Empfang die eigenständige Ausführung verschiedener Flugmanöver und -modi.

 

Funktionen wie Follow Me, Waypoint-Navigation, Point of Interest oder auch Return to Home sind nur mit GPS-Drohnen möglich. Da diese Flugmodi beim Anfertigen hochwertiger Drohnenaufnahmen äußerst praktisch sind, empfehlen wir Ihnen sich eine Drohne mit GPS zu kaufen, wenn das Filmen mit der Drohne der Hauptgrund für die Anschaffung sein sollte.

 

Drohnen mit und ohne Kamera

Wollen Sie mit Ihrer Drohne einfach nur auf einem freien Feld umher fliegen oder wollen Sie mit der Drohne Fotos und Videos aufnehmen? Diese Überlegung sollten Sie vor dem Drohnenkauf auf jeden Fall durchführen, denn sie beeinflusst maßgeblich, welche Drohnenmodelle für Sie in Frage kommen.

 

Drohnen ohne Kamera sind meist günstiger als Drohnen mit Kamera. So werden beispielsweise viele Mini-Drohnen ohne Kamera angeboten. Diese Copter sind vor allem für die Nutzung in den eigenen vier Wänden vorgesehen, sollen möglichst leicht sein und die ein oder andere Kollision unbeschadet überstehen. Daher wird bei Mini-Quadrocoptern oftmals auf eine Kamera verzichtet.

 

Möchten Sie hingegen Fotos und Videos aufnehmen, müssen Sie sich eine Drohne mit Kamera kaufen. Je nach Modell wird die Kamera entweder in HD, in Full HD oder sogar in 4K aufnehmen können.

 

HD, Full HD- oder 4K-Kamera

Fast alle Drohnen mit Kamera besitzen mittlerweile mindestens eine HD-Kamera, die Videos in 720p aufzeichnen kann. Nimmt man etwas mehr Geld in die Hand, erhält man oftmals bereits eine Full HD-Kamera, die Videos in 1080p aufnehmen kann. Aktuelle High-End-Drohnen verfügen hingegen oft über 4K-Kameras für detaillierte Aufnahmen.

 

Tipp: Achten Sie vor allem beim Kauf von günstigen Drohnen darauf, ob die Drohne auch wirklich hält, was sie verspricht. Vor allem preiswerte Quadrocopter werden des Öfteren mit einer 4K-Kamera beworben, obwohl hier nur die Fotos in 4K-Auflösung angefertigt werden können und die Videos oftmals nur in Full HD- oder sogar nur HD-Auflösung ausgegeben werden.

 

Mit und ohne Gimbal

Fast noch wichtiger als eine gute Kamera ist das Vorhandensein einer Kameraaufhängung, dem sogenannten Gimbal. Die meisten günstigen Exemplare besitzen leider keinen Gimbal, was dazu führt, dass die Eigenbewegungen der Drohne auch auf die Kamera übertragen werden. Dies führt zu verwackelten Videos, die keinerlei Preise gewinnen werden.

 

Für die Anfertigung hochqualitativer Videoaufnahmen ist ein Gimbal daher unbedingt erforderlich. Nur die Entkopplung von Drohne und Kamera gelingen wirklich flüssige Videos ohne störende Ruckler.

 

1-Achs-, 2-Achs- oder 3-Achs-Gimbal?

Besitzt eine Drohne einen Gimbal, gilt es zwischen 1-Achs-, 2-Achs- oder 3-Achs-Gimbal zu unterschieden. Die jeweiligen Ziffern beschreiben, wie viele Achsen durch den Gimbal stabilisiert werden. Ein 1-Achs-Gimbal bringt in den wenigsten Fällen eine zufriedenstellende Stabilisierung und ist daher nicht zu empfehlen. 2-Achs-Gimbals führen hingegen bereits zu einer merklichen Verbesserung der Videoqualität. Oftmals wird bei 2-Achs-Gimbals zudem die dritte Achse elektronisch stabilisiert, was zu einer weiteren Verbesserung der Aufnahmen führt.

Komplett ruckelfreie Videos und weiche Kameraschwenks gelingen jedoch erst mit einer Drohne mit 3-Achs-Gimbal. Wenn Sie also vor allem hochwertige Drohnenvideos erstellen wollen, sollten Sie auf jeden Fall zu einer Drohne mit 3-Achsen-Gimbal greifen.

 

Sicherheitsfeatures

Das Thema Sicherheit spielt beim Drohne-Fliegen eine immer größere Rolle. Einerseits sollen die verschiedenen Sicherheitsfeatures umstehende Personen vor Verletzungen schützen, andererseits soll auch verhindert werden, dass die Drohne selbst Schaden nimmt.

 

Mittlerweile existiert eine Vielzahl an Sicherheitsfunktionen, die das Fliegen sicherer und unkomplizierter machen sollen. Ein grundlegendes Feature ist hierbei sicherlich der bekannte Return to Home (RTH) Modus, der sich in fast jeder GPS-Drohne findet. Haben Sie Ihren Quadrocopter einmal aus den Augen verloren, genügt ein einfacher Tastendruck auf den RTH-Knopf, um das Fluggerät wieder sicher an die Startposition zurückfliegen und landen zu lassen.

 

Bei vielen Coptern ist die Funktion noch um zwei weitere Eigenschaften erweitert. So kehrt die Drohne oftmals auch eigenständig zur Startposition zurück, sollte der Akkustand zu niedrig werden oder aber das Signal zur Fernsteuerung abbrechen.

 

In aktuellen Top-Drohnen findet man zudem manchmal noch eine Hinderniserkennung oder sogar ein Anti-Kollisionssystem. Mit Hilfe von kleinen Kameras an den Seiten können manche Drohnen Hindernisse wie Gebäude oder Bäume eigenständig erkennen und den Piloten mit optischen oder akustischen Signalen warnen. Ausgewählte Drohnen können diese Hindernisse sogar eigenständig umfliegen, ohne dass der Pilot eingreifen muss.

 

Immer wichtiger wird heutzutage auch das Thema Luftsicherheit, da aktuelle Multicopter hohe horizontale und vertikale Reichweiten aufweisen. Um z.B. den Flugverkehr zu schützen, integrieren immer mehr Hersteller sogenannte Geofencing-Systeme in ihre Drohnen. Beim Geofencing kann der Drohne per Software verboten werden, in bestimmten Bereichen wie z.B. Flughäfen gestartet zu werden. So sollen gefährliche Kollisionen von Drohnen und Flugzeugen vermieden werden.

 

Drohnen für Anfänger

Drohnen für Anfänger zeichnen sich vor allem durch eine einfache Bedienbarkeit sowie Robustheit und zu guter Letzt einen günstigen Preis aus. Folgende Modelle können wir Ihnen aktuell ans Herz legen:

 

  • Snaptain SP500
  • Holy Stone HS120D
  • le idea IDEA 21
  • Eachine E511S

 

Mini-Drohnen für Kinder

Mini-Drohnen für Kinder sind ein tolles Spielzeug und versprechen langanhaltenden Spaß für die Kleinen. Drohnen für Kinder sollten stets über einen Propellerschutz verfügen, damit andere Kinder oder Personen nicht von den schnell drehenden Rotoren verletzt werden können. Außerdem schützt ein Käfig um die Propeller auch die Drohne bei Kollisionen oder Abstürzen und verhindert Beschädigungen an den Propellern. Folgende Kinderdrohnen können wir Ihnen empfehlen:

 

  • Jamara Skip 3D Quadrocopter
  • Holy Stone – HS170
  • Potensic A20
  • Eachine E016H
  • Snaptain SP300
Mini-Drohne Quadrocopter

Mini Drohne DJI Mavic Mini.

Kameradrohnen im mittleren Preissegment

Kameradrohnen im mittleren Preissegment besitzen oftmals eine Full HD- oder 4K-Kamera und meistens auch einen 2-Achs oder sogar 3-Achs-Gimbal. In diesem Segment findet man bereits brauchbare Multicopter für das Aufnehmen von hochwertigen Videos und Fotos. Auch stehen hier meistens bereits einige intelligente Flugfunktionen wie Follow Me, Wegpunkt-Navigation und mehr zur Verfügung. Die folgenden Drohnen sind daher ein guter Kompromiss aus Preis und Leistung:

 

  • DJI Mavic Mini
  • Hubsan Zino 2
  • UpAir One Quadrocopter
  • Xiaomi FIMI A3
  • Holy Stone HS700D

 

High-End Drohnen mit Kamera

High-End Drohnen mit Kameras zeichnen sich durch 4K-Kameras und 3-Achs-Gimbals aus. Hinzu kommen diverse Zusatzfunktionen wie Hinderniserkennung oder Antikollisionsschutz. Auch sind die Flugzeiten und Reichweiten bei den folgenden Coptern ausgesprochen hoch und versprechen langanhaltenden Flugspaß auf höchstem Niveau:

 

  • DJI Mavic 2 Pro und Zoom
  • DJI Mavic Air 2
  • Yuneec Typhoon H Plus
  • Parrot Anafi
Hihgh-End-Drohne DJI Mavic Pro

Hihgh-End-Drohne DJI Mavic Pro.

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